Kurztrip Madrid – Spontaner Abstecher nach Spanien – Teil 1

Kurztrip Madrid – Wenn Körper und Seele Urlaub brauchen – Teil 1

Nachdem ich Anfang April meine Wanderung auf dem Rheinsteig verletzungsbedingt abbrechen bzw. unterbrechen musste, saß ich dann schön brav zu Hause vor dem Fernseher und war mit der Gesamtsituation nicht wirklich zufrieden. Ich hatte noch ca. 1 Woche Urlaub und Schlafen und Fernseh gucken kann ich persönlich nicht als wirklichen Urlaub bezeichnen. Ich wollte ja eigentlich noch bis zum Ende des Urlaubs auf dem Rheinsteig wandern und somit täglich in der freien Natur sein, fern von Sachen wie Handy, Fernsehen oder den ganzen anderen Reizüberflutungen. Also machte ich ein spontane Entscheidung und entschloss nach Spanien, genauer gesagt Madrid, zu fliegen und einen guten Freund zu besuchen. In kürzester Zeit war der Flug gebucht und der Koffer gepackt und das Abenteuer ging los. Laufen konnte ich mittlerweile auch wieder einigermaßen humpelfrei, sodass es gut aussah, auch mal durch die Stadt schlendern zu können.

Urlaub Madrid
Plaza Mayor – Ein schöner Platz mit alter Architektur

Ein paar Stunden später war ich dann auch in Madrid gelandet und mein Kumpel holte mich von der Metro-Station ab, zu der ich direkt vom Flughafen fahren konnte. Wir liefen ein paar Minuten zu seiner Wohnung und wir zögerten nicht lange und setzten uns direkt auf die Couch um eine gepflegte Runde FIFA auf seiner PS4 zu spielen. Irgendwie brauchte ich das mal wieder, einfach den Kopf abschalten und nicht groß über irgendetwas nachdenken. Die Nacht war dann eher unbequem. Auf meiner NeoAir im Zelt wäre es denke ich einen Tick bequemer gewesen. Aber ich will mich nicht beschweren. Im Gegenteil: Danke an meinen guten Freund Joshi, dass er mich so kurzfristig und gastfreundlich aufgenommen hat!!

Das Wetter am nächsten Tag wurde leider etwas schlechter. Es regnete und Stadt besuchen war eher suboptimal. Also entschieden wir uns, dass wir nur kurz einkaufen gehen und uns dann was leckeres kochen. Nach dem Einkaufen war das Wetter dann aber wieder besser, sodass ein Kurzausflug zum „Estadio Santiago Bernabeu“ dabei heraussprang. Das Stadion von Real Madrid war auch nur 15min entfernt und liegt mitten in der Stadt. Es ist ein riesen Bauwerk und es passen dort einfach fast doppelt so viele Menschen rein wie in mein geliebtes Waldstadion der Eintracht. Da wir es aber auch mal von innen sehen wollten, eine Führung für 20€ aber zu teuer für uns schien, gingen wir in ein Restaurant, was während der Spiele die VIP-Lounge ist und gönnten uns je ein Heißgetränk für 3€ –  ein fairer Deal wenn ihr mich fragt.

Madrid
Estadio Santiago Bernabeu – Der Palast von Real Madrid

 

Abends gab es dann lecker selbstgemachte Burger und der Abend wurde wieder meinen Vorstellungen einer guten Erholung entsprechend: sehr ruhig. Das gefiel mir und ich kam mal auf andere Gedanken als nur mein „missglücktes“ Abenteuer. Mittlerweile weiß ich, dass es nicht missglückt ist. Man macht keine Fehler, nur Erfahrungen! Und nächstes Mal wird es einfach besser laufen! Aber darüber machte ich mir bei weiteren Runden FIFA und einem Spielfilm keine Gedanken. Im Gegenteil, ich fühlte mich frei von Problemen.

 

Der nächste Tag war wettertechnisch besser angesagt also planten wir eine längere Tour durch Madrid. Der erste Punkt auf der Tagesordnung war aber ausschlafen und ausgiebig frühstücken –  dann jedoch ging es mit der Metro in Richtung City. Es war Freitag und dementsprechend war auch viel los. Am Ziel angekommen schauten wir erstmal einem Straßenkünstler zu, der sich komplett einketten ließ und sich dann innerhalbt weniger Sekunden befreite. Ich verstand zwar kein Wort, aber es war eindrucksvoll. Wir gingen weiter und unser erstes Ziel war der Plaza Major. Einer der bekanntesten Plätze Madrids und meiner Meiung auch einer der schönsten. Ein Bild ist weiter oben zu finden.

 

Urlaub Madrid
Mercado San Miguel – Eine Kleinmarkthalle mit allen Spzialitäten Madrids

 

Im Mercado San Miguel gab es dann eine unzählige Menge an super feinen Spezialitäten Madrids. Schinken, Gebäck, Wein, Fisch und vieles mehr konnte man in dieser Halle kosten. Natürlich hat dies auch seinen Preis, es ist ja schließlich auch eine Touristenattraktion. Aus diesem Grund versprach Joshi mir, er würde mich später woanders auf den besten Schinken überhaupt einladen – ich entschloss, keine Widerworte zu geben und unsere Rundtour ging weiter. Und zwar führte sie vorbei an schönen kleinen Gassen mit überaus eindrucksvoller Architektur – man muss kurz sagen, dass die komplette Stadt Madrid sehr fotogen ist und auch die Architektur sich einheitlich durch die ganze Stadt zieht. Ich würde Madrid problemlos jedem weiter empfehlen, der gerne viele schöne eindrucksvolle Dinge sieht.

 

Und nun kommen wir auch schon zu DEM Gebäude, dass man in Madrid unbedingt geshehen haben muss. Genau gegenüber von einer wirklich großen und schönen Katedrale steht er, der Kaiserpalast. Goldverzierte Tore und Zäune schützen ihn von der Masse an Touristen, die gerne näher herantreten wollen – dies ist nämlich nur zahlenden Touristen oder Zuschauern gestattet – und die Schlange für eine Fügrung war nicht klein. Aber auch aus der Ferne konnte man seine majestetische Wirkung spüren.

 

Madird Urlaub
Der Kaiserpalast

Das war Teil 1 meines Kurztrips in Madrid, meinem Urlaub für Seele und Körper, nachdem ich auf dem Rheinsteig verletzungsbedingt abbrechen musste.


 

Wart ihr auch schon mal in Madrid? Was fandet ihr am beeindruckensten? Oder wollt ihr auch mal dorthin und habt Fragen? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

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